Aktuelles im Bezirk:

 

 

 

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12. Mai 2012

Pfarrer Hermann Billmann wird zum Ehrenbürger Pfullendorfs

Hermann Billmann, evangelischer Pfarrer in Pfullendorf, wurde am 12. Mai in Pfullendorf vor vielen Besuchern in seinen Ruhestand verabschiedet. 36 Jahre arbeitete er als Gemeindepfarrer in der Linzgaustadt, wo er ungewöhnlich viel leistete, auch im diakonischen Sektor.

Dass Pfarrer irgendwann in Ruhestand gehen, stellt nichts Besonderes dar, dass aber die Stadt seines Wirkens, Pfullendorf, ihm zu seiner Verabschiedung die Ehrenbürgerwürde verleiht, schon. So rief Billmann das „Werkstättle“ ins Leben, eine Einrichtung für Menschen, die von Ausgrenzung bedroht sind, von dort aus wurde die Abenteuergolfanlage geschaffen, er entwickelte den evangelischen Kindergarten zur Tagesstätte weiter, der Eine-Welt-Laden wurde gegründet und die Ökumene war mit ihm ein selbstverständliches Geschehen. Thomas Kugler, Bürgermeister von Pfullendorf, zeigte sich über diese Erfolge Billmanns sehr erfreut und überreicht ihm die Urkunde. „Doch diese Ehrenbürgerwürde ehrt alle Mitarbeiter in Pfullendorf“, nahm Billmann die Anerkennung auf.

Oberkirchenrat und Gebietsreferent Christoph Schneider-Harpprecht, Karlsruhe, erläuterte in seiner Dankesrede, dass Billmanns Arbeit mit den vier „K‘s“ umschreiben werden könne: Die „K‘s“ für die vier Kirchen in Baden-Württemberg, für seine Kreativität, für seine Kontinuität, gepaart mit Klugheit, und für seine Beschreibung als „kerniger Pfarrer“. Dank und Würdigung für den evangelischen Kirchenbezirk Überlingen-Stockach sprachen Dekanstellvertreter Pfarrer Dirk Boch aus Ludwigshafen und Schuldekan Bernhard Schupp, Überlingen, aus. Damit gedachten sie auch seiner Aufgaben als langjähriger Dekanstellvertreter, Bezirksdiakoniepfarrer und Religionslehrer. Schupp dankte auch Billmanns Ehefrau Gundula, die viele Jahre Religionsunterricht erteilte. Der Unterricht sei von Kompetenz und Liebe gekennzeichnet gewesen.

Karin Fischer aus Messkirch würdigte die Arbeit des scheidenden Pfarrers im Bezirkskirchenrat, Pfarrerin Christiane Quincke aus Markdorf seinen Einsatz für alle seine Kollegen in der Dienstgemeinschaft und Thea Groß, Leiterin der Bibelgalerie Meersburg, in Reimform seine Arbeit für die Erlebnisausstellung. Der katholische Kollege Albert Eckstein verglich die Arbeit in Pfullendorf mit einer Busfahrt, bei der beide Pfarrer gemeinsam vorne im Bus saßen. Damit der Pfarrer aus Pfullendorf sich seinem Ruhestand widmen könne, überreicht ihm der Vorsitzendes des Kirchengemeinderates Gerhard Hoffmann eine Schachtel mit „relax forte“. In Billmanns Predigt im Abschiedsgottesdienst zur Sturmstillung Jesu rief er der Gemeinde und den Gästen zu: „Macht euch zur Ausfahrt bereit! Rudert stets gemeinsam, und lasst niemanden aus dem Boot fallen!“ Dass in einer modernen Welt der Mensch im Mittelpunkt zu bleiben habe, war Hermann Billmanns Hauptanliegen.

 

 

 

11. Mai 2012

Bezirkssynode wählt Regine Klusmann zur ihrer Dekanin

Die Evangelische Bezirkssynode Überlingen-Stockach wählte am 10. Mai in Überlingen Regine Klusmann, Pfarrerin in Rheinfelden, zu ihrer neuen Dekanin. Ihr Mitbewerber war Wolfram Stober, Vorstand der Evangelischen Diakonissenanstalt in Karlsruhe-Rüppurr. Klusmann wird wohl im Spätsommer ihren Dienst im Kirchenbezirk antreten.

Ihr Dekanatsdienstsitz wird Überlingen sein, wo sie und ihr Ehemann Pfarrer Andreas Bücklein sich auch um die Auferstehungsgemeinde kümmern werden. Regine Klusmann wurde 1964 geboren, ist verheiratet, hat vier Kinder, ist derzeit Pfarrerin in Rheinfelden und Dekanstellvertreterin im Kirchenbezirk Markgräflerland. Den Wahlabend begannen die Synodalen mit einem Gottesdienst unter der Leitung von Prälatin Dagmar Zobel, Freiburg, und schritten danach zur Wahl. Landesbischof Ulrich Fischer, Karlsruhe, erläuterte das Wahlverfahren und dass es dieses Mal nicht leicht gewesen sei, Kandidaten zu finden. Der Gebietsreferent Schneider-Harpprecht, Karlsruhe, stand ebenfalls für Fragen zur Verfügung. Nach einer ausführlichen Vorstellungsrunde schritt die Synode unter ihrer Vorsitzenden Christiane Quincke, Pfarrerin in Markdorf, zur Wahl, und wählte gleich im ersten Wahlgang mit Mehrheit Klusmann zur Dekanin (46/5/3).

Die Neuwahl wurde notwendig, weil die frühere Dekanin Susanne Erlecke im Oktober 2011 ins Reformbüro der Evangelischen Kirche in Deutschland in Hannover wechselte. Nachdem die Bezirkssynode im Januar 2012 beschlossen hatte, den Sitz des Dekans von Salem nach Überlingen zu verlegen, wird die Dekanen künftig dort ihren Dienstsitz haben. Die Dekanin leitet zunächst für acht Jahre den Kirchenbezirk, repräsentiert ihn im gesellschaftlichen Leben und sie unterstützt und fördert die Pfarrer und Mitarbeiter.

Auf der Synode verabschiedet wurde auch die bisherige Vorsitzende Christiane Quincke, Pfarrerin in Markdorf, die zum 1. September als Dekanin nach Pforzheim gehen wird, sowie Pfarrer Hermann Billmann, Pfullendorf, und Lisa Albrecht, bisher Dekanatssekretärin in Salem, in den Ruhestand.

 

Andreas Bücklein und Regine Klusmann (Foto HpWalter)

Dekanstv. verabschiedet Lisa Albrecht (Foto HpWalter)

Ulrich Aeschbach verabschiedet die Vorsitzende Christiane Quincke.(Foto HpWalter)

Landesbischof Dr. Ulrich Fischer, neue Dekanin Regine Klusmann (Foto HpWalter)



Vorsitzende Pfrin Christiane Quincke

Horst Neubauer; OKR Prof. Dr. Christoph Schneider-Harprecht, Landesbischof Dr. Ulrich Fischer

Pfrin Regine Klusmann

Pfr. Wolfram Stober

Andreas Bücklein, Prälatin Dagmar Zobel

Landesbischof Dr. Ulrich Fischer, Pfrin Regine Klusmann, Pfrin und Vorsitzende Christiane Quincke

Christiane Quincke verabschiedet Pfr. Hermann Billmann

 

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18. April 2012

Bischof nennt Kandidaten für das evangelische Dekansamt

Landesbischof Ulrich Fischer aus Karlsruhe schlägt dem Evangelischen Kirchenbezirk Überlingen-Stockach Pfarrerin Regine Klusmann, Rheinfelden, und Pfarrer Wolfram Stober, Karlsruhe, als Kandidaten für das Dekansamt vor. Der Dekan, die Dekanin wird gleichzeitig Gemeindepfarrer in der Überlinger Auferstehungsgemeinde werden. Regine Klusmann wurde 1964 geboren, ist verheiratet, hat vier Kinder, ist derzeit Pfarrerin in Rheinfelden und war Dekanstellvertreterin im Kirchenbezirk Lörrach. Wolfram Stober, geboren 1956, verheiratet und zwei Kinder, leitet die Evangelische Diakonissenanstalt Karlsruhe-Rüppurr und war lange Mitglied der Landessynode. Die Wahl wird auf der Bezirkssynode am 10. Mai, 18 Uhr, in Überlingen in der Auferstehungsgemeinde unter der Leitung des Landesbischofs erfolgen. Die Neuwahl wird notwendig, weil die frühere Dekanin Susanne Erlecke im Oktober 2011 ins Reformbüro der Evangelischen Kirche in Deutschland Erlecke nach Hannover wechselte. Nachdem die Bezirkssynode im Januar 2012 beschlossen hatte, den Sitz des Dekans von Salem nach Überlingen zu verlegen, wird der Dekan künftig dort seinen Dienstsitz haben. Der Dekan leitet zunächst für acht Jahre den Kirchenbezirk, repräsentiert ihn im gesellschaftlichen Leben und unterstützt und fördert die Pfarrer und Mitarbeiter.
 

                   

Regine Klusmann                       Wolfram Stober

 

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13. Januar 2012

Bezirkssynode beschließt in Meersburg, den Dekanatssitz nach Überlingen zu verlegen

Die Bezirkssynode hat nach einer langen und intensiven Diskussion am vergangenen Freitag beschlossen, den Dekanatssitz unseres Kirchenbezirks Überlingen-Stockach von Salem nach Überlingen zu verlegen!

Der neue Dekan oder die neue Dekanin wird am 27. Februar aus den Vorschlägen des Bischofs von der Synode gewählt werden.

 

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11. Dezember 2011

Bezirksjugendreferentin verlässt den Kirchenbezirk

Der Kirchenbezirk Überlingen-Stockach verabschiedete sich am Sonntag, 11. Dezember, in Überlingen in der evangelischen Auferstehungsgemeinde von Bezirksjugendreferentin Antje Herzog, Überlingen. Landesjugendpfarrer Thomas Schalla, Karlsruhe, verkündete in seiner Ansprache, die Arbeit von Herzog sei für die jungen Menschen schon „ein Stück Advent an jedem Tag“ gewesen.

Der stellvertretende Dekan Dirk Boch, Ludwigshafen, überreicht ihr einen Stein aus Glas, der den Segen Gottes für sie mitnehmen möge, versehen mit allen guten Wünschen, ein Stein, den sie aber, wie allen Ballast, auch wieder ablegen könne. Die Jugendlichen verabschiedeten sie mit warmen Worten und schenkten ihr zum Abschluss einen Tandemsprung mit dem Fallschirm. Auch Bezirksjugendpfarrerin Anja Kunkel aus Meersburg ließ sie nur mit einem „weinenden Auge ziehen“.

Antje Herzog kam 2004 an den See, um ehrenamtliche Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenbezirk Überlingen-Stockach zu schulen, Freizeiten durchzuführen, und sie rief die Bezirkskonfirmandentage ins Leben. „Mir war immer wichtig, den Menschen nicht nur die Natur und Erleben nahe zu bringen, sondern auch, dass Gott für die jungen Menschen da ist“, beschrieb Herzog ihre Hauptanliegen. Aus privaten Gründen wird sie ihre Arbeit ab 2012 in Heidelberg als Gemeindediakonin fortsetzen.

 

 

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Zielvereinbarungen im Rahmen der Bezirksvisitation
der Kirchenbezirks Überlingen-Stockach
vom 4. bis zum 7. Februar 2010

Kirche als ein Teil des wandernden Gottesvolkes – Kirche als Haus der lebendigen Steine

I. Der Kirchenbezirk Überlingen-Stockach stärkt die Gemeinden, unterstützt sie in ihren Aufgaben, fördert das Gemeinschaftsgefühl untereinander und erweitert ihren Horizont.
1. Jedes Jahr findet mindestens eine alle verbindende Aktion statt:
- Bezirkskonfirmandentag
- Bezirksfrauentag
- Veranstaltungen des Bezirkskantorats
- Bezirkliche Veranstaltung zum Jahr der Taufe 2011
2. Der Kirchenbezirk gibt sich in der Regel ein Jahresthema und orientiert sich dabei an den Themen der Landeskirche und der EKD.
3. 2011 findet zur Intensivierung der Partnerschaftsarbeit ein Kamerunbesuch statt.
4. Für den Bodenseekirchentag 2012 wird die Zusammenarbeit mit der landeskirchlichen Projektstelle „Konstanzer Konzilsjubiläum 2014-2019“ gesucht.
5. Die Bibelgalerie und das Werkstättle Pfullendorf sind zu Leuchttürmen des Kirchenbezirks deklariert. Die landeskirchlichen Unterstützungsmöglichkeiten werden bis Ende 2010 durch den Evangelischen Oberkirchenrat geklärt.
6. Der Dekanatsbeirat ist in seiner Zusammensetzung neu definiert und wird mindestens einmal jährlich einberufen.
7. Bis Mitte 2010 nutzen alle Teilnehmenden der Dienstgemeinschaft das Intranet.
8. Der Bezirkskirchenrat informiert regelmäßig die Bezirkssynodalen und die Dienstgemeinschaft der Hauptamtlichen über seine Beschlüsse und über Themen, die ihn beschäftigen.

II. Der Tourismus hat die besondere Aufmerksamkeit der kirchenbezirklichen Arbeit.
1. Ein Konzept für kirchliche Tourismusarbeit und Urlauberseelsorge ist bis Mitte des Jahres 2011 entwickelt.
2. Möglichkeiten der Vernetzung mit Vorhaben wie „Nacht der offenen Museen“, Pilgerwege etc. sind berücksichtigt.
3. Die Bezirksbeauftragung für diesen Bereich ist geklärt und die personellen Ressourcen sind bereit gestellt.


Kirche als Salz der Erde

III. Der Kirchenbezirk nimmt seine Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Schöpfung wahr.
1. 75 Prozent der Kirchengemeinden nehmen bis 2013 am „Grünen Gockel“ teil.
2. Der Kirchenbezirk prüft bis Ende des Jahres 2011, ob für seine Dienste und Werke eine Teilnahme am „Grünen Gockel“ möglich ist.
3. Die Bezirkssynode beschäftigt sich mindestens alle zwei Jahre mit gesellschafts- und sozialpolitischen Themen und sorgt für eine angemessene Veröffentlichung.
4. Der Kirchenbezirk wirkt darauf hin, dass jede Kirchengemeinde des Kirchenbezirks bis Ende des Jahres 2010 an einem Sozial- und Entschuldungsfonds zur Hilfe in besonderen Notfällen beteiligt ist.
5. 2012 gibt es in jeder Region mindestens ein in die Öffentlichkeit hinein wirkendes diakonisches Projekt, das eine deutliche Verzahnung mit einer Gemeinde hat.

IV. Zur Wahrnehmung seines christlichen Bildungsauftrags hat der Kirchenbezirk schulische, gemeindliche und bezirkliche Ebenen vernetzt.
1. Der Bildungsbereich (Bildungsarbeit in Kindertagesstätten, Religionsunterricht, Konfirmandenunterricht, Erwachsenenbildung) ist Teil jeder Gemeindevisitation. Dabei wird besonders auf die Bildung eines Konventes der in der Bildungsarbeit Tätigen innerhalb der Kirchengemeinden geachtet.
2. Das Leben der örtlichen Kirchengemeinde ist regelmäßig Gegenstand des Religionsunterrichts
3. Im Bezirk ist ein Modellprojekt zur Kooperation von Schule und Jugendarbeit entwickelt.
4. Im Laufe der Schulzeit war jeder Schüler und jede Schülerin im Rahmen des Unterrichts in der Bibelgalerie Meersburg.
5. Im Kirchenbezirk findet jährlich ein religionspädagogischer Tag für die im Religionsunterricht und in der Gemeindearbeit beruflich Tätigen statt.
6. Die im Kirchenbezirk an der Schulseelsorge Beteiligten sind bis Ende 2012 untereinander vernetzt und haben an Fortbildungen teilgenommen.


Kirche als Salz der Erde

V. Der Kirchenbezirk hat ein Konzept für seine Öffentlichkeitsarbeit.
1. Die internen und externen Informationsflüsse im Kirchenbezirk sind transparent geregelt.
2. Es gibt eine aktuelle und attraktive Homepage des Kirchenbezirks.
3. Die Öffentlichkeitsarbeit folgt einem mit der Landeskirche abgestimmten corporate design.

 

 

 

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